Folgende Behandlung …


Folgende Behandlung wurde damals an zwei aufeinander folgenden Tagen durchgeführt:

1. Die Neuroregenerative Alzheimer-Therapie ( NAT) unter Verwendung einer großen Zahl von Mikroimplantaten zur Dauerstimulierung der nach den Regeln der Ohr-Akupunktur bekannten korrespondierenden Regionen von Hippocampus, dem gesamten limbischen Systems und der Großhirnrinde, insbesondere von Parietal- ( Scheitel-) und Temporalhirn gemäß Erfahrungen aus der Neurologie (10). Das sind die bei Morbus Alzheimer zuerst betroffenen Großhirnrindenanteile. Die Existenz der korrespondierenden Regionen des gesamten Körpers und auch des Gehirns und dessen, die Selbstheilung unterstützende Wirkung, durch Stimulierung der korrespondierenden sind in Büchern der Ohrakupunktur (11) genau beschrieben. Die in einer Sitzung eingepflanzten zahlreichen Mini-Nadeln (7, 8, 9, 12) entfalteten am ersten Tag nach der Behandlung kleine Hinweise der Zunahme der geistigen Regsamkeit.

2. Der zweite, meines Erachtens nach ebenso wichtige Punkt, waren die Instruktionen der Familie der Patientin:

Es wurde aufgetragen täglich geistige Aufgaben auf zunächst niedrigstem Niveau zu stellen und auf Richtigkeit der Antworten zu bewerten. Anfangs sollten kleine Additionsaufgaben , Subtraktionsaufgaben, das kleine Einmaleins und leichte kurzzeitige Erinnerungen abgefragt werden Zunächst nur für den jeweiligen Tag, später auch nach Erlebnissen des Vortages.
Wichtig war, dass die Aufgaben nie schwerer wurden, als es zur überwiegenden Mehrheit mit der Beantwortung zu Erfolgserlebnissen kam. Als Therapie-Förderung wurde ebenfalls die gemeinsame Freude der die Patientin liebenden Familie angesehen. Die Familie schenkte der Patienten mit dem fleißigen Befolgen der Aufgaben große Achtung und aufmerksame Zuwendung. Mit der langsamen Besserung und den gemeinsam erlebten kleinen Erfolgserlebnissen stieg die Begeisterung, was die Patientin durchaus reflektierte.

Es erfolgte der Rat: Die Patientin muss eine „Lebensaufgabe“, ein Hobby oder was auch immer haben und dies pflegen, so bald sie in der Lage dazu sein sollte (1).
Für die Ernährung wurde meiden von Kohlenhydraten, viel Fisch, mediterane Kost mit Olivenöl (nur kalt serviert), Kokosöl auch zum Braten, Chili und Curcuma ( auch als Curry) empfohlen (1).
Weiterhin wurde tägliche Bewegung, wie Spazierengehen und alle leichten Dauerbelastungen, die unter anderem zu einer besseren Sauerstoff- Versorgung führt.
Ein empfohlenes Nahrungsergänzungsmittel war NADH „RAPID ENERGY“ von Prof. Birkmayer, Wien, um die Sauerstoffversorgung des Gehirns ebenfalls zu verbessern.
Weiterhin, war aller erstes Gebot: Ausreichend Wasser pro Tag in Kombination mit 2 Kapseln Hyaktiv- Kapseln/ Tag (Inhaltsstoff: Hyaloronsäure) zur besseren Wasserversorgung in den Zellen zu sich zu nehmen.
Kaffee, wie sie ihn liebte, aber nicht mehr als 5 Tassen über den Tag verteilt. Auf einem Mal nicht mehr als 2 Tassen.

Folgende Situation fanden wir bei der Wiedervorstellung am 05.07.2015 also ca. 8 Monate später vor:
Patientin und Tochter kamen strahlend in die Praxis. Der Tochter wurde bei der erneuten Befragung jedes Sprechen und jede Reaktion verboten. Damit sollte jede Hilfe bei der Beantwortung er Fragen unterbunden werden. Der Patientin wurde verboten, die Tochter auch nur anzublicken, sondern sich nur auf die selbstständige Beantwortung der Fragen zu konzentrieren.
Auf die Frage , ob und wie sie angereist war, antwortete sie: „Das gestern 1 Stunde mit dem Flugzeug.“ Sie hätten in einem Hotel übernachtet, dessen Namen sie wusste. Auf weitere Fragen bezüglich gestrigen Tag konnte sie ausführlich berichten, z.B. was sie zum Abendmahl eingenommen hatte. Was sie am heutigen Tag gefrühstückt hatte , wusste sie. Auf die Frage, wie alt sie jetzt sei, antwortete sie, nach dem sie kurz an die Decke schaute „ 76“. Es war richtig, weil sie inzwischen einen Geburtstag gehabt hatte. Und so ging es weiter. Die Tochter und die Familie waren überglücklich und zeigten das ausgiebig , nachdem sie reagieren durften. Sie bestätigten die Verbesserung gegenüber vorher. Als letztes wurde sie nach der Lebensaufgabe gefragt und antwortete, wie von der Familie ausführlich bestätigt: Sie beschäftige sich ausgiebig mit Handarbeit. Dieses Hobby soll sie jetzt wieder verstärkt pflegen. Ebenso käme sie die meiste Zeit des Tages auch allein zurecht. Die Familie wurde zum „Weitermachen“ angehalten. Eine weitere NAT im Sinne der bei Parkinson bewährten ABS (7, 8, 9, 12) brauchte sie nicht.
Allerdings sind noch lange nicht alle unterstützenden Möglichkeiten ausgeschöpft.