Was ist das Geheimnis, dass so etwas funktioniert ?


Alle Erlebnisse des Tages hinterlassen im Hippocampus Spuren als Änderungen dieses komplexen Systems. –Und das ist die gespeicherte Informationen dieses Tages. Was, aber passiert im Schlaf? Im Schlaf wird diese Information über den Tractus perforans (s. Abbildung 2!) in den, aus 100 Milliarden Nervenzellen und deren Verknüpfungen (100-1000 000 je Nervenzelle) bestehenden nahezu unendlichen Informationsspeicher, Neokortex, überführt (1). Also ist der Neokortex so zusagen unsere „Festplatte“ und unser Langzeitspeicher, in dem die Informationen des ganzen Lebens abgespeichert sind. Zurück bleibt im Hippocampus nur eine Kurzinformation wie eine Internet-Adresse zum Abrufen, falls die Information gebraucht wird (1). Dadurch sind wir nach dem Aufwachen wieder aufgeschlossen für neue Informationen des neuen Tages. Ein neuer Tag ein neues Glück.
Bei Alzheimer ist diese Verbindung, der Tractus perforans, gestörter oder ganz und gar zerstört (1). Die Informationen können weder vom Hippocampus in die Großhirnrinde gelangen, noch können sie abgerufen werden. Die Verbindung ist in beiden Richtungen gestört (1). Die Großhirnrinde an der bereits Alois Alzheimer die massiven Veränderungen beschrieb (3), bekommt keine neuen „Aufträge“ vom Hippocampus mehr. Also sterben die Nervenzellen nach dem Prinzip „use it or loose ist“ ( Gebrauch es oder Du verlierst es !) ab.
Diese Theorie können Sie genauestens im Buch von Michael Nehls (1)nachlesen. Während er die Vielzahl der Einflüsse auf diese Verbindung –sowohl die schädigenden, als auch die stabilisierenden, zur Alzheimervermeidung- aufführt und deren Mechanismen im Gehirn erklärt, geht es in seinem Buch zunächst nur um Vorbeugung. Und diese ist möglich:
Punkt 1: Alzheimer ist eine vermeidbare Erkrankung.

Es ergibt sich aus dieser Erkenntnis seines Buches die Frage Nummer 2:

Punkt 2: Könnte Alzheimer heilbar werden?

Vor mehr als 8 Monaten erlebte ich die damals 75-j. Columbianerin Graciela Forero de Santa gemeinsam mit ihrer Tochter. Sie ist ein Fall bei dem nach der Neuroregenerativen Alzheimer-Therapie (NAT) einer Abwandlung der bereits bekannten ABS nach Werth (7, 8, 9) unter Einbeziehung zahlreicher positiver Einflussfaktoren und Vermeidung von Alzheimer-schädlichen Faktoren eine vollständige Rückbildung von Alzheimer innerhalb von 8 Monaten erfolgte:
Situation und Symptome vor der Behandlung:
Graciela stellte sich vor am 8.12.2014 und am 9.12. 2014 mit ihrer Tochter vor oder besser: Sie wurde vor dieser Zeit von ihrer Tochter vorgestellt. Unter der Bedingung, dass der Tochter Antworten verboten wurde, wusste sie nicht in welchem Ort sie war. Sie wusste nicht, wie alt sie war. Sie wusste nicht genau, was sie zum Frühstück gegessen hatte. Sie wusste nicht, dass sie am Vortag angereist war. Sie wusste nicht, in welchem Hotel sie geschlafen hatte.
Keines der emotional wichtigen Erlebnisse der letzten Zeit war ihr in Erinnerung geblieben.
Ihre Tochter erklärte, sie habe seit einem Jahr die Diagnose „Alzheimer“ ( 10). Allerdings war sie schon lange vorher durch extreme Vergesslichkeit und Schwerbesinnlichkeit aufgefallen und konnte nicht allein leben.