Alzheimer-Therapie


Neuroregenerative Alzheimer-Therapie (NAT) – erfolgversprechend (?)
Und „ Die Alzheimer-Lüge- Die Wahrheit über eine vermeidbare Krankheit“ (1,2)

 

Morbus Alzheimer ist die Pandemie des 21. Jahrhunderts. Rudi Assauer äußerte sich so stellvertretend für eine Viertel Million Deutsche , die im selben Jahr an Alzheimer erkrankten (1,13). „Weltweit gibt es vier Millionen Neuerkrankungen jährlich, Tendenz steigend“ (1,13). 1907 beschrieb Alois Alzheimer in seinem Artikel „ Über eine eigenartige Erkrankung der Hirnrinde“ (1,3) diese scheinbar fatale Erkrankung. Der Sprecher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen, Christian Haass: Alzheimer ist ein unvermeidliches Schicksal“ (4). Sinngemäß lautet die Alzheimer-Lüge: „ Je älter der Mensch wird, desto eher trifft ihn dieses grausame Schicksal.“ Michael Nehls wiederlegt diese Lüge in seinem Buch: „Die Alzheimer-Lüge-Die Wahrheit über eine vermeidbare Krankheit“, Heyne-Verlag (1).
Er analysiert alle Einflussfaktoren, die diese Krankheit vermeidbar machen. Und, er stellt ein neurobiologisches Modell über die Entstehung von Alzheimer auf:
Das Wesen der Alzheimer-Krankheit ist die Abkoppelung des entwicklungsgeschichtlich ältesten Teils der Hirnrinde , des Hippocampus, vom Neokortex , also des entwicklungsgeschichtlich jungen Teiles der Großhirnrinde. Beide Teile sind über die vielleicht wichtigste Verbindung innerhalb des Gehirns, dem Tractus perforans – so der medizinische Name- verbunden ( s. Abbildung 1 und Abbildung2!).

Abbildung 1 :
zeigt den Neocortex , die beim Menschen größer als bei jedem anderen Säugetier entwickelt ist. Sie stellt einen nahezu unendlichen mit dem Universum vergleichbaren Speicher dar. Sie besteht beim Gesunden aus 100 Millionen Nervenzellen, die wiederum jeweils 100 bis 100 000 synaptische Verbindungen mit anderen Nervenzellen besitzen. Alles ist in ständiger plastischer Veränderung mit neuen Informationen für jeden Tag und neuen Möglichkeiten der Informationsverarbeitung verbunden.

 

 


 

 

Abbildung 2 :
Zeigt den entwicklungsgeschichtlich ältesten Teil der Großhirnrinde, den Hippocampus. Das ist der Teil des Gehirns in dem täglich neue Informationen durch Änderung der Struktur durch Neubildung synaptischer Verbindungen ( Synaptogenese,5) und Neubildung von Nervenzellen ( Neurogenese,6) aus gehirneigenen Stammzellen gespeichert werden. Dabei ist unten rechts der Anfang des erwähnten Tractus perforans, der die Informationen des Tages jede Nacht im Schlaf an die schier „unendliche Festplatte“, Neocortex , überträgt. So, dass er wieder für die Informationen des neuen Tages bis auf eine Kurzinformation, entsprechend einer „Internet-Adresse“ frei wird. – Unter Beachtung aller gesunden Ratschläge aus dem Buch „Die Alzheimer-Lüge- Die Wahrheit über eine vermeidbare Krankheit“ von Michael Nehls (1) kann er sogar wachsen. – Der Hippocampus ist Teil des limbischen Systems, welches für die emotionalen Bewertungen und Reaktionen bekannt ist.

Der Hippocampus ist der Hirnteil, in dem täglich neue synaptische Verbindungen zwischen den Nervenzellen( s. unter Suchbegriff „Synaptogenese“ bei Google!) entstehen. Bei meinem ersten großen Lehrer, dem Begründer der Neurobiologie Hansjürgen Matthies, zählten wir bei den Ratten die Synapsen vor und nach dem Lernen und stellten innerhalb eines Tages eine extreme Zunahme dieser Nervenverbindungen fest. Deshalb trauten wir unseren Augen kaum, weil das nicht das ganze Leben so gehen könnte ohne, dass die Informationen irgend wo anders gespeichert würden. Die Lokalisierbarkeit der Gedächtnisinhalte blieb für uns damals noch ein großes Rätsel.
Die ebenfalls extrem schnelle Entstehung von Nervenzellen (Neurogenese) stellten Forscher jetzt für die Neubildung von Nervenzellen im Hippocampus fest (s. im Internet unter dem Suchbegriff „Neurogenese“!).